BfR: Essen aus Aluminiumschalen gesundheitsschädlich

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Speisen aus unbeschichteten Aluminiummenüschalen können hohe Gehalte an Aluminium enthalten. Dies ist das Ergebnis eines BfR-Forschungsprojekts, in dem einige Lebensmittel orientierend untersucht wurden.

Die Messergebnisse zeigen trotz der begrenzten Zahl der untersuchten Proben, dass insbesondere beim Warmhalten im Anschluss an das Cook&Chill-Verfahren Aluminiumionen auf saure Lebensmittel übergehen. Das Cook&Chill-Verfahren ist ein gängiges Verfahren für die Essensversorgung in Gemeinschaftsverpflegungen wie Kindertagesstätten, Schulen, Kantinen oder Außer-Haus-Verpflegung. „Angesichts der ohnehin vorhandenen Belastung mit Aluminium in der Bevölkerung sollte eine Minimierung jedes vermeidbaren, zusätzlichen Eintrags angestrebt werden. Dies gilt vor allem für empfindliche Verbrauchergruppen wie Kleinkinder oder Senioren, die unter Umständen täglich Speisen verzehren, die in Aluminiumschalen warmgehalten werden“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. Grundsätzlich sind Aluminiumverbindungen ein natürlicher Bestandteil des Trinkwassers und vieler unbehandelter Lebensmittel, wie beispielsweise Früchte und Gemüse. Zudem können Verbraucherinnen und Verbraucher Aluminium bei unsachgemäßem Gebrauch von aluminiumhaltigen Kochgeschirr oder Aluminiumfolie sowie auch aus kosmetischen Mitteln aufnehmen.

(Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung) 

Gut zu wissen:
Unsere Menüservice Kunden bekommen keine Aluassieten geliefert. Stattdessen nutzen wir weiße Plastikschalen (Porzelanoptik). Auch bei der Zubereitung unserer Mahlzeiten gehen wir andere Wege. Bei uns wird das Essen ca. 60min gegart und dann pünktlich zur Mittagszeit an unsere Kunden ausgeliefert. Innerhalb von 60min nach dem Gargang ist unser Essen, frisch zubereitet bei unseren Kunden. Auf die Anwendung von künstlichen Zusatzstoffen verzichten wir seit mehr als 4 Jahren.  
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